So wirst Du endlich sichtbar

Eines der größten Probleme bei der Neukundengewinnung ist, dass Du einfach nicht sichtbar bist! Denn was nützen Dir tolle Fotos und gut kalkulierte Preise, wenn keiner weiß, dass es Dich gibt.
Daher lass uns einfach einmal darüber sprechen, was Du tun kannst, um endlich für Deine Wunschkunden sichtbar zu sein.

SichtbarkeitGrundvoraussetzungen für Deine Sichtbarkeit

Es gibt zwei Dinge, die wichtig sind, damit Du sichtbar wirst.
Der erste Punkt ist – Du wirst es vielleicht schon ahnen, wenn Du meine letzten Beiträge kennst – Deine Wunschkunden. Du musst wissen, wen Du erreichen willst und wo Deine Wunschkunden unterwegs sind (online wie offline)

Der zweite Punkt – Du musst es einfach machen. Im Prinzip ganz einfach.

Doch ich weiß natürlich, dass da 10.000 Fragezeichen in Deinem Kopf sind und Du Dir auch Deine Gedanken machst.
Kommen Dir diese Gedanken und Fragen bekannt vor?

  • Will das überhaupt jemand sehen?
  • Was soll ich nur schreiben/erzählen?
  • Das nützt doch eh alles nichts, ich bin ja gar nicht so gut!
  • Meine Kunden nutzen keine Social Media Kanäle!
  • Ich hab gar nicht so viele Fotos, die ich zeigen darf.
  • Wo soll ich anfangen?
  • Ich kann das nicht, mit den Stories und so….

Dann sag ich herzlichen Glückwunsch, Du bist nicht allein. So wie Dir geht es vielen anderen da draußen auch und auch ich habe noch vor 2 Jahren so gedacht.

Doch Du hast die Möglichkeit, das alles zu ändern. Und keine Sorge, Du musst das nicht alleine machen. Denn deswegen liest Du diesen Blogbeitrag.

So startest Du

Such Dir max. 3 Kanäle, die Du zu Beginn nutzt, um sichtbar zu werden. Drei Kanäle, deswegen, weil es dann deutlich leichter wird für Dich, regelmäßig und kontinuierlich Content zu produzieren. Doch was heißt regelmäßig und kontinuierlich? Und welche Kanäle eignen sich am besten?
Die Mischung macht es bei den Kanälen. Online solltest Du immer eine eigene Webseite haben, die Du immer wieder aktualisierst und vielleicht sogar mit einem eigenen Blog befüllst. Denn Deine Webseite gehört Dir und ist unabhängig von irgendwelchen vermeintlichen Algorithmen.
Über Deine Webseite kannst Du außerdem Deine Kunden ausführlich informieren und ihnen einen guten Einblick in den Ablauf von Shootings geben. Und Du hast die Möglichkeit leicht und ohne großen zusätzlichen Aufwand, auf Google sichtbar zu sein. Denn Deine Seite kannst Du mit ein paar leichten Kniffen SEO optimieren.

Sichtbarkeit über Social Media

Um Deine Inhalte zu verbreiten und Deine Sichtbarkeit weiter auszubauen, empfiehlt es sich, Social Media zu nutzen. Die meisten nutzen hierfür Instagram und Facebook, doch auch Xing oder LinkedIn sind mögliche Plattformen, je nachdem wer Deine Wunschkunden sind und welche Kanäle sie bevorzugen.

Natürlich gibt es auch Kunden, die Social Media Plattformen meiden, doch die finden Dich dann über Deine Webseite oder Empfehlungen im Bekanntenkreis. Und diese Bekannten sind vielleicht auf Social Media aktiv.

Wichtig ist, dass Du diese Kanäle kontinuierlich nutzt und regelmäßig mit Content füllst. Kontinuierlich heißt einfach wirklich langfristig, und nicht einfach mal 4 Wochen jeden Tag oder alle zwei Tage und dann 6 Wochen nichts mehr und dann wieder 2 Wochen zuballern mit Inhalten und wieder Funkstille.
Es muss eine Regelmäßigkeit rein, damit Du auf dem Radar Deiner Kunden bist und bleibst. Deswegen überleg Dir einfach, wie oft Du pro Woche posten kannst und willst, wie oft Du Stories machen kannst und willst und was Du darüber für Inhalte teilst.

Und nein, dass müssen nicht immer Fotos aus Shootings sein, das können genauso gut Fotos von Dir sein, oder Zitate, ein Blick hinter die Kulissen, Kundenfeedback (wenn Du es veröffentlichen darfst), etc.
Entscheidend ist, dass Deine Kunden einen guten Eindruck von Dir und Deiner Arbeit bekommen. Sie wollen Dich kennenlernen.

Einfach machen

Daher gilt, einfach machen. Nicht zu viel darüber nachdenken, wer das jetzt alles sieht und ob das alle gut finden, was Du da zeigst oder erzählst. Viel wichtiger ist, dass Du Dich traust, Dich selbst auch zu zeigen. Denn wie schon gesagt, Deine Kunden interessieren sich für Dich als Person. Sie wollen Dich kennenlernen und so sehen, ob Du die passende Fotografin für sie bist.
Du gibst Deinen Kunden so die Chance, Vertrauen zu Dir aufzubauen. Wir kaufen nämlich nur dann, wenn wir unserem Gegenüber vertrauen, ganz egal ob das beim Buchen eines Fotografen, beim Buchen von Weiterbildungsangeboten oder beim Kauf eines Autos, Waschmaschine oder Kamera ist.
Daher leg doch direkt einmal los. Nimm Dein Smartphone in die Hand und mach ein Selfie während Du diesen Blogbeitrag liest. Verlinkt mich gerne oder nutzen den #zeigdichstorychallenge
Diese Challenge hab ich das erste Mal im Juli 2019 gemacht und wird bald wieder stattfinden. Mehr dazu erfährst Du über meine Mails. Wenn Du schon auf meiner E-Mail-Liste stehst, super, wenn nicht, trag Dich gerne ein und hol Dir dabei auch gleich noch mein Geschenk, die kostenlose, 3-teilige Videoserie “Dein Start zum Erfolg”. Im Juli waren 120 Fotografinnen dabei und es hat unglaublich viel Spaß gemacht.

Doch auch ohne diese Challenge kannst Du direkt loslegen. Ganz egal ob auf Instagram oder Facebook, zeig Dich, Deine Arbeit und erzähle, was Kunden bei Dir erwarten dürfen. Warum sollen sie Dir folgen? Warum tust Du, was Du tust?



Persönlich vs. Privat

Du kannst auch persönliche Geschichten von Dir erzählen. Z.B. dass Du weißt, wie es sich anfühlt, vor der Kamera zu stehen, weil Du selbst regelmäßig Fotos machen lässt. Und Du daher Deine Kunden genau anleitest und eine Atmosphäre erschaffst, in der sich Deine Kunden wohlfühlen können. Denn es dreht sich immer um Deine Kunden. Daher sind natürlich persönliche Geschichten toll, über die Du eine Beziehung zu Deinen Kunden aufbaust, private Dinge sollten jedoch privat sein. Dieser Übergang ist manchmal fließend, und natürlich gibt es Menschen, die teilen gefühlt alles mit der Welt. Daher entscheide Du, was für Dich Deine persönliche Grenze ist.
Bei mir wirst Du z.B. keine Bilder oder Videos meiner Tochter im Netz finden. Ich erzähle viel aus meinem Businessalltag, doch es gibt auch Dinge, die bei mir privat sind. Überleg einfach für Dich, welche Themen sind für Dich ok, wenn die ganze Welt davon erfährt, und welche Themen möchtest Du lieber maximal mit Deiner besten und verschwiegensten Freundin besprechen. Letztere haben nichts im Netz zu suchen.

Bitte immer mit Mehrwert

Ganz egal, was Du alles in den Stories und Deinem Feed auf Instagram oder Facebook erzählst, es sollte immer eine gewissen Mehrwert für Deine Kunden haben. Klar ist es schön, dass Du sie hier die Kulissen blicken lässt, doch was haben sie davon? Das ist die entscheidende Frage, die wir uns alle stellen. Was hab ich davon? Was hab ich davon, mir dieses Profil anzuschauen, was hab ich davon, diese Fotografin zu buchen, was hab ich davon, den Kurs zu buchen oder dieses Auto zu kaufen. Daher überleg Dir, was Deine Wunschkunden interessiert. Was wollen sie sehen, lesen, hören? Du merkst, es ist wichtig sich gerade wenn es um Deine Sichtbarkeit geht, Dich vorher intensiv mit Deinen Wunschkunden auseinander zu setzen. Für mich die Basis in Deinem Business.

Daher habe ich auch die 3-Phasen-Fokus-Strategie entwickelt.
Drei Phasen, auf die Du Dich in Deinem Business fokussieren musst, um wirklich langfristig erfolgreich zu sein. Um endlich von der Fotografie leben zu können und endlich Deine Wunschkunden zu erreichen.

Die erste Phase ist ganz klar die Positionierung. Dazu gehört für mich einfach die Frage: Was will ich für Wen zu welchem Preis und mit welchem Service anbieten?
In Phase zwei geht es dann an die Sichtbarkeit, in der Du der Welt bzw. Deinen Wunschkunden erzählst, dass es Dich gibt und was sie bei Dir bekommen.
in der dritten Phase geht es dann darum, aus den Interessenten, die in Phase 2 auf Dich aufmerksam wurden, zahlende Kunden zu machen. Kommunikation und Verkauf sind hier die entscheidenden Begriffe.

Doch das nur am Rande, denn es erklärt, warum ich so auf diesen Themen, wie Wunschkunde und Preiskalkulation herumreite. Letztlich kannst Du natürlich auch ohne eine klare Positionierung in die Sichtbarkeit gehen, doch Du wirst Zeit und vielleicht auch Geld verschwenden, weil Du nur durch Zufall passende Kunden erreichst. Wenn Du selbst nicht weißt, was Du für wen anbieten willst, woher sollen Deine Kunden dann wissen, dass sie bei Dir richtig sind.

Also, als kleine Aufgabe mal am Ende dieses Blogbeitrages, damit Du auch in die Umsetzung gehst.
Überleg Dir, wen Du erreichen willst, wer ist Dein Wunschkunde, wie willst Du Dich positionieren und dann erzähl der Welt, dass es Dich gibt.
Fang direkt an, mach Deine Instastories und schreib einen ersten Blogbeitrag, warum Deine Kunden sich fotografieren lassen. Ich freu mich, wenn Du mich verlinkst oder mir Deinen Blogbeitrag zum Lesen schickst.