Wir haben schon Mitte Oktober und ich komme doch erst heute dazu, den Rückblick für den September 2018 zu schreiben. Asche auf mein Haupt.
Doch es war einfach einiges los in den letzten Wochen. Was es mit Seeding, Online Kurs und Gastbeitrag auf sich hat, liest Du hier.

Seeding für den Online Kurs

Das Hauptthema für mich schlechthin im September war mein allererster Beta-Online-Kurs. Am 10. September ging es los. In 4 Wochen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer extrem viel Input zu Themen wie Wunschkunden, Preiskalkulation, Angebotserstellung und Marketingmaßnahmen bekommen.
Was mich absolut umgehauen hat, war die Vielzahl der Teilnehmerinnen und das unglaublich geniale Feedback im Nachgang. Im Juli bin ich in die Planung für den Kurs gegangen, habe mir zusammen mit meinem Coach Iris Gedanken über die Inhalte, den Titel und die Dauer gemacht. Ende Juli habe ich dann angefangen Seeding zu betreiben. Das bedeutet, ich habe immer mal wieder erzählt, dass ein Kurs kommt. Habe hier und da mal ein Bröckchen fallen lassen, welche Inhalte geplant sind. Ab dem 27. August konnten sich dann interessierte Fotografinnen als Beta-Texterinnen anmelden. Anfangs dachte ich, wenn 40 oder 50 Anmeldungen kommen bin ich absolut happy. Doch was soll ich sagen. Es haben sich 116 Fotografinnen und Fotografen angemeldet. Einfach der absolute Oberhammer.

Der 10. September kam näher und mit jedem Tag stieg mein Puls und die Aufregung, wie es denn wird. Und natürlich damit auch die quälenden Fragen “Hoffentlich passen die Inhalte?” “Ob ich alle Fragen beantworten kann?” “Was, wenn die etwas ganz anderes erwarten?” “Was wenn der Kurs nicht gut wird?” So richtig schönes Lampenfieber gepaart mit ein paar Selbstzweifeln. Jetzt könnte manch einer an dieser Stelle sagen, wieso erzählt sie das, das wirkt gar nicht mehr souverän und professionell. Doch mir ist es wichtig, Dir auch einen Einblick in diese Seiten des Business zu geben.
Es gehört eben dazu, dass man mal ins Zweifeln gerät. Es ist normal, aufgeregt vor einem Launch zu sein. Das ist gar nichts schlimmes, denn es zeigt mir, dass es mir wirklich wichtig ist. Es hilft mir, fokussiert zu bleiben und mich noch besser vorzubereiten. Natürlich ist das auch Übungssache. Doch es hilft mir nicht weiter, wenn ich mich unter der Decke verkrieche, und hoffe, dass alles gut werden wird. Es liegt in meiner Hand, wie ich damit umgehe, was ich daraus mache. Man sagt so schön: Von nichts, kommt nichts! Daher durchatmen, aufrichten und machen!

Nutz die Energie

Das ist etwas, dass ich Dir ebenfalls ans Herz lege. Wenn die Selbstzweifel kommen, die zermürbenden Fragen, ob Du gut genug bist, etc. dann nutze diese Energie. Verwandel sie in etwas positives. Sprich darüber, schubs die Teufelchen von Deiner Schulter und zeig Dich Deinen Kunden. Zu Beginn meiner Karriere als Coach und Trainerin habe ich mal einen tollen Tipp von einer lieben Kollegin damals bekommen. Ich hatte sie gefragt, was passiert, wenn ich was vergesse, was ich geplant hatte, oder dann doch das Konzept spontan ändern muss. Sie meinte darauf hin, die Teilnehmer wissen nicht, was geplant war, die merken das nicht.

Es ist wie es ist.

Diesen Tipp möchte ich Dir ebenfalls mit auf den Weg geben. Wenn mal was nicht so läuft, wie Du es geplant hast, mach einfach das Beste aus der Situation, Deine Kunden merken das häufig nicht. Und ansonsten steh dazu. Wir sind alles nur Menschen, wir sind nicht perfekt und es kann immer mal was unplanmäßiges dazwischen kommen. So wie beim Online Kurs bei mir. Meine Tochter war in den vier Wochen zweimal krank. Was soll ich sagen, neues Kindergartenjahr, neue Kinder, neue Viren plus erstes Herbst- naja eher Spätsommerwetter. So hatten wir das 3 Tage Fieber und dann noch in der letzten Kurs Woche einen richtig netten und vor allem trügerischen Magen-Darm-Virus. Doch es ist wie es ist, und ich bin dankbar von Zuhause aus arbeiten zu können. So war es auch einfach, dass meine Tochter daheim bleiben konnte. Und das trotz jede Menge Arbeit für den Beta-Online-Kurs und meinem Gastbeitrag sowie dem dazugehörigen Expertentag bei der wunderbaren Claudia Heimgartner.

Mein Gastbeitrag

Ich durfte über eines meiner Lieblingsthemen (und ich habe viele) schreiben, nämlich den professionellen Umgang mit Reklamationen. Wenn Du ihn noch nicht gelesen hast, hüpf mal schnell rüber. Am 2. Oktober durfte ich dann auch noch als Expertin bei ihr in der Gruppe genau zu dem Thema sprechen. Für mich die größere Herausforderung dabei war tatsächlich, das vorab aufgenommene Video dafür zu drehen. Ich geh so oft live, hab früher diverse (über 200) Seminare und Workshops gehalten, ich kann auch im normalen Alltag gut geradeaus reden, doch sobald ich ein Video aufnehmen will, brauch ich gefühlte 100 Anläufe. Frag nicht, wie das bei den Instastorys ist. Auch da brauche ich diverse Anläufe, bis es so ist, dass man es zeigen kann. Doch auch das ist einfach Übungssache. Der Vorteil bei aufgenommenen Videos ist, dass ich sie zur Not schneiden kann. Also mal schauen, ob es demnächst mal ein paar Videos auf YouTube gibt.

Oktober

Jetzt im Oktober bin ich dabei, in die Nachbereitung zum Online Kurs zu gehen. Das ein oder andere Feedback zum Kurs kannst Du hier nachlesen, und Dich auch, wenn Du bei der nächsten Runde dabei sein willst, auf die Warteliste eintragen. Wann der offizielle Launch ist, weiß ich noch nicht, da der Kurs zukünftig über acht Wochen geht, und somit Weihnachten dazwischen liegt. Ursprünglich wollte ich am 19. November starten, werde jedoch in Zukunft die Aufgaben immer freitags vorstellen, so dass das Wochenende zum Bearbeiten der Aufgaben dazwischen liegt. Damit müsste ich am 16. November beginnen, dann wäre über Weihnachten und Neujahr Pause und dann endet der Kurs am 31. Januar. dann sind es etwas mehr als 8 Wochen. Alternativ starte ich erst im Januar und der Kurs endet Ende Februar.
Mal schauen, was mehr Sinn macht und vor allem, was meine potentiellen Kunden dazu sagen. Was sagst Du denn dazu? Schreib mir doch einfach Deine Meinung dazu in einen Kommentar oder schick mir eine Mail.