Marketing mit Herz und Strategie

Kennst Du das auch? Bei dem Wort Marketing denkst Du an laute, marktschreierische Typen, die Dir das Blaue vom Himmel versprechen? Mir ist es wichtig, dass Du Marketing mit einer gesunden Mischung aus Herz und Strategie machst. Doch was ist dafür wichtig?

Deine Wunschkunden als Basis

Ok, ok, das hast Du in den letzten Wochen schon so oft gehört und gelesen bei mir. Wenn nicht, dann lies einfach noch einmal die letzten Blogartikel über Deine Wunschkunden.
Doch ich will sie hier natürlich nicht unerwähnt lassen, denn es ist einfach wichtig, dass Du weißt, was Deine Lieblingskunden interessiert und wie Du sie am besten erreichst. Du erreichst Deine Wunschkunden zum einen strategisch, in dem Du ganz bewusst passende Kanäle auswählst und Dir genau überlegst, wie oft Du diese Kanäle nutzt und mit Content füllst. Dazu hilft Dir natürlich auch ein Redaktionsplan, in dem Du genau festhältst, was Du wann postest oder auf Deiner Seite veröffentlichst und wie Du Deine Kunden darauf aufmerksam machst. Wenn Du wissen willst, wie Du am besten einen Redaktionsplan erstellst, melde Dich sehr gerne bei mir.

Die andere Seite, die es zu berücksichtigen gilt, ist immer das Herz. Denn die beste Strategie nützt Dir nichts, wenn Du nicht weißt, was Du überhaupt erzählen sollst.

Emotionen statt ZDF im Marketing

Auch hier ist es wichtig, dass Du Dich im Vorfeld mit Deinen Lieblingskunden beschäftigt hast, aber auch ganz intensiv mit Dir selbst. Denn um Menschen zu begeistern, braucht es viel Emotionalität. Und auch wenn Du denkst, Du bist eher der analytische Typ und Du hast mit Emotionen wenig am Hut, kann ich Dir sagen, dass auch Du Deine Kunden emotional berühren kannst. Wir Menschen wollen in aller erster Linie wissen, was wir davon haben, wenn wir etwas kaufen oder buchen. Das ist auch gut so, denn wer immer nur an andere denkt, vergisst sich selbst. Und sind wir mal ehrlich, Du kaufst nicht irgendwas ein, nur weil Du die Verkäuferin oder den Dienstleister so nett findest. Du kaufst etwas, weil Du es “brauchst”. Und kennst Du das, dass Du Dir schon neue Schuhe oder eine neue Jeans oder auch eine neue Kamera gekauft hast, und dann hinterher Deinen Kauf rational gerechtfertigt hast?

Also diese “Naja, die alten waren ja schon ganz abgetreten”, “die sind viel bequemer wenn ich den ganzen Tag fotografiere”, “die Backup Kamera ist schon etwas älter, nicht dass die den Geist aufgibt”.

Wir treffen Kaufentscheidungen immer emotional, und versuchen dann den Kauf rational zu begründen. Daher geht es beim Marketing auch darum, die emotionale Seite Deiner Kunden anzusprechen. Das gelingt am besten, wenn Du weißt, warum sie sich fotografieren lassen wollen. Aber auch, wenn Du Dein eigenes Warum kennst.

Was ist Dein Warum

Die Frage nach dem eigenen Warum finde ich tatsächlich gar nicht so einfach. Auch wenn sie im ersten Moment harmlos klingt. Doch es gibt einen Grund, warum Du tust, was Du tust. Wenn Du die Bücher von John Strelecky kennst (Das Café am Rande der Welt oder auch die Big Five for Life), kennst Du das Thema unter dem Begriff ZDE, Deinem Zweck der Existenz. Auch hier gibt es die Frage, was haben Menschen davon, dass es Dich gibt. Warum bist Du hier, und warum tust Du was Du tust?

Als ich angefangen habe mich mit diesem Thema auseinander zu setzen, war ich noch als Fotografin nebenberuflich selbstständig. Mein Warum war, dass ich wollte, dass Menschen wertvolle Erinnerungen haben, die Momente über Jahrzehnte hinweg lebendig halten. Doch mein Warum geht noch viel tiefer, wie ich letztens erfahren durfte.
Ich war Anfang November in Offenbach bei der Masterclass of Personality von Tobias Beck und ich kann gar nicht in Worte fassen, was für ein unfassbar emotionaler und genialer Tag das war. Seit dem ist mein Warum so viel klarer und deutlicher, ganz so als wenn jemand mir den Wald zeigt, den ich vor lauter Bäumen nicht gesehen habe.

Du willst wissen, was mein Warum ist?

Ich will Frauen den Glauben an sich selbst zurückgeben, damit sie ihren Selbstwert erkennen und endlich ihr volles Potential ausschöpfen. Dabei unterstütze ich insbesondere Fotografinnen dabei, genau das zu erkennen und gebe ihnen noch dazu Werkzeuge an die Hand, damit sie nicht nur an sich selbst glauben, sondern auch wissen, wie sie sich ihren Traum, von der Fotografie leben zu können, erfüllen

Das Thema Selbstwert zieht sich durch wie ein roter Faden. Denn es gibt so viele tolle, wundervolle Frauen, bzw. Fotografinnen da draußen, die sich immer noch klein machen. Die sich nicht trauen groß zu träumen. Weil sie ihren Selbstwert nicht mehr erkennen und weil sie ein Umfeld haben, dass sie beabsichtigt oder nicht klein halten will. Doch es ist einfach an der Zeit, dass Du anfängst an Dich selbst zu glauben. Dass Du siehst, was für unendlich wertvolle Arbeit Du leistest. Denn es geht mehr als nur um Fotos. Du hast mein Warum als Fotografin ebenfalls gelesen.
Fotos sind mehr als nur “Ich drück mal eben auf den Auslöser und bearbeite die Bilder hinterher nett”. Fotos sind Erinnerungen an Momente mit Menschen oder auch Tieren, die so schnell wieder vorbei sind. Erinnerungen an die Menschen oder auch Tiere selbst, die vielleicht heute schon nicht mehr bei uns sind. Diese Bilder sind Erbstücke, die über Jahrzehnte hinweg in der Familie bleiben. Und diese Arbeit, dieses Geschenk, dass Du Deinen Kunden machst, ist definitiv mehr wert als 200 € für ein Shooting. Und es ist definitiv mehr wert als 17.500 € im Jahr.

Träum einfach mal groß

Ich bin kein Freund davon, dass sich Fotografinnen und andere selbstständige Frauen selbst limitieren, in dem sie sagen, ich will in der Kleinunternehmerregelung bleiben. Das Wort beinhaltet schon “KLEIN”. Klar gibt es Fotografinnen da draußen, die sagen, es ist einfach etwas mehr als ein Hobby, ich will nur, dass alles safe ist und mir keiner was anhaben kann, wenn ich für die paar Aufträge im Jahr Geld nehme. Alles cool, so hab ich auch in der Elternzeit gedacht, als ich noch davon ausgegangen bin, wieder zurück zu meinem letzten Arbeitgeber zu gehen. Da war bei mir tatsächlich nicht der Anspruch da, dass ich hier wahnsinnig viel Geld verdiene. Sondern ich wollte einfach etwas dazu verdienen. Und ich wollte, dass mir keiner etwas nachsagen kann, wenn ich nicht mehr nur Freunde und Verwandte fotografiere, sondern wenn richtige Anfragen von zahlenden Kunden kommen.

Doch sobald klar war, dass ich nicht mehr in meine alte Position zurückkehren werde, stand für mich fest, dass ich mir Unterstützung hole. Ich habe mir einen Coach geholt und zusammen mit ihr eine Strategie entwickelt, die zu mir passt und die es mir ermöglich hat, meine Sichtbarkeit so auszubauen, dass ich schon nach wenigen Monaten einen Expertenstatus als Business & Mindset Coach für Fotografinnen hatte. Und ich habe nach wie vor große Ziele und Träume.
Das ist auch etwas, was ich Dir mit auf den Weg geben möchte. Träum größer als bisher. Trau Dich, Dir wirklich große Ziele zu setzen, bei denen Dein innerer Kritiker, dieser kleine Quatschi, vor Panik davon rennen will und Dich gleich mitnimmt. Schalt einfach mal die Stimme ab, die dauernd sagt, das geht nicht, das klappt eh nicht, das ist doch unrealistisch.

Strategisch vorgehen

Wie eingangs schon erwähnt ist es die Mischung, die es macht. Du musst Deine Kunden emotional erreichen aber auch strategisch vorgehen. Wenn Du Dir als Ziel setzt, dass Du z.B. 100.000 € Umsatz im Jahr machen willst, ist das durchaus ein großes Ziel und wirkt im ersten Moment für viele vielleicht unerreichbar. Doch das ist kein Grund es nicht zu versuchen. Denn entscheidend ist, dass Du dieses große Ziel auf lauter kleine Ziele herunterbrichst. Was ist denn dafür nötig, dass Du 100.000 € Umsatz im Jahr machst? Wie viele Kunden benötigst Du dazu? Musst Du Deine Preise vielleicht nach oben anpassen, damit Du Dich nicht kaputt arbeitest? Musst Du vielleicht noch Deinen Service anpassen? ODer musst Du einfach anfangen, Deine Sichtbarkeit auf- bzw. auszubauen um die 100  Kunden zu erreichen, die bereit sind 1000 € für ein Shooting zu zahlen? Musst Du Dir überlegen, welche Marketingkanäle wirklich zielführend für Dich sind, und wie Du Deine Kunden begeisterst? Und in diesem Rechenbeispiel musst Du keine 20.000 Menschen erreichen. Es reicht Dir wenn Du 1000 Menschen erreichst, von denen 10% kaufen. 100 Kunden im Jahr sind übrigens nur 10 Kunden im Monat. Ich rechne nicht mit 12 Monaten, denn Du willst auch mal Urlaub machen, bist krank oder hast einfach keine Lust.

Und genau dieses Herunterbrechen auf kleine Ziele macht es für Dich leichter, an große Ziele zu glauben und daran zu arbeiten. Und mal ganz ehrlich, wenn Du nur 70% von diesem Ziel erreichst? Was hast Du dann? Hast Du dann versagt?
Definitiv nein!!!! Denn Du hast 70.000 € Umsatz im Jahr gemacht! Und das ist einfach ein riesengroßer Erfolg.

Also worauf wartest Du noch? Fang an, an Dich zu glauben.

Und dann erreiche Deine Wunschkunden mit Herz und Strategie. 

Übrigens kannst Du Dich nach wie vor zu meiner kostenlosen Videoserie anmelden, die Dir bereits die ersten Tipps für diesen Weg mit an die Hand gibt.